Die wichtigsten Materialien für die Wohnwagenausstattung
Wie der Name schon sagt: Ein Wohnwagen sollte wohnlich und möglichst ebenso behaglich wie die heimatlichen vier Wände sein. Ebenso wie in der unbeweglichen Behausung kommt es hierbei vor allem auf die dekorativen Details, etwa die Materialien der Innen- und Außeneinrichtung wie Polsterstoffe, Zeltstoffe, Sonnensegel und Ähnliches an. Durch sie bekommt der Caravan Charakter und kann seinen ganz individuellen rustikalen, modernen, romantischen oder verspielten Charme entwickeln.
Beinahe ebenso wichtig wie der ästhetische Aspekt sind aber auch Qualität und Beständigkeit der Stoffe, die zur Ausstattung und Restaurierung von Caravans und Wohnwagen Oldtimern verwendet werden.
Polsterstoffe für den Wohnwagen gibt es bezüglich Material und Design in den verschiedensten Variationen. Beliebt sind zum Beispiel Mikrofaserstoffe, die besonders weich und atmungsaktiv sind und zudem sehr strapazierfähig, dauerhaft haltbar und pflegeleicht. Mit ihrem Velours-Charakter sind sie zudem anschmiegsam und bequem und sorgen für gemütlichen Sitzkomfort. Ähnliche Qualitäten bietet Kunstleder, das in täuschend echter Lederoptik ebenfalls sehr weich und strapazierfähig ist. Dabei ist Caravan Kunstleder aber weniger pflegeintensiv als Echtleder. Auch Dekostoffe aus Baumwolle oder Kunstfasern können in Wohnwagen für Tischdecken oder Gardinen verwendet werden und ein designtechnisches I-Tüpfelchen setzen.
Die Materialien der Caravan Außeneinrichtung müssen natürlich besonderen Qualitätsmaßstäben genügen. Flexibilität, dauerhafte Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit sind gefragt. Dies leistet zum Beispiel Baumwollgewebe, das als Sonnensegel- oder Vorzeltstoff besonders atmungsaktiv, wasserdampfdurchlässig aber wasserundurchlässig ist und für ein angenehm temperiertes Raumklima sorgt. Dabei dehnt es sich allerdings sehr stark, ist etwas schmutzempfindlicher und sollte daher idealerweise nachträglich imprägniert werden.
Auch synthetische oder Mischgewebe sind für die Wohnwagenausstattung empfehlenswert. Reine Synthetikgewebe sind meist in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Sie sind sehr leicht, lichtdurchlässig, wasserdicht und pflegeleicht, allerdings nicht immer wasserdampfdurchlässig. Das sogenannte Leacryl ist ein synthetisches Fasergewebe in Naturgewebeoptik, das allerdings stabiler und beständiger ist. Es ist vollkommen verrottungsfest, lichtecht und ölabweisend, pflegeleicht und wasserabweisend. Allerdings ist die Trocknungsdauer etwas verlängert, so dass es nur bedingt für Winterzelte geeignet ist. Dieser Nachteil ergibt sich nicht bei beidseitig PVC-beschichtetem Gewebe. Dieses ist absolut wasserdicht und reißfest, es trocknet schnell und ist verrottungsfest. Problematisch ist nur, dass es aufgrund der hohen Dichtigkeit nicht atmungsaktiv ist und daher die Gefahr der Kondenswasserbildung besteht.
Wichtig für die Caravan Ausstattung ist auch die Beschaffenheit der Fenster. Spezielle Fensterfolien aus Polyvinylchlorid sorgen für zusätzlichen UV-Schutz und sind in unterschiedlichen Farben erhältlich, so dass auch der jeweils erwünschte Lichtschutz gewährleistet werden kann.
Camper unter sich
Immer wieder gerne belächelt aber doch tut es jeder gerne. Die Rede ist natürlich vom Camping, welches von der gehobenen Gesellschaft wie schon erwähnt gerne belächelt wird. Das mit diesem Verhalten manchen Menschen ein unglaublich interessanter Urlaub entgeht, ist halt deren eigene Schuld. Viele Deutsche hingegen geniessen Jahr für Jahr ihr Camping und tun dies in den verschiedensten Arten und Formen und natürlich auch an den verschiedensten Orten und bei jedem Wetter.. auch Regen ;-).
Das ist ohne Frage ein großer Vorteil, denn die Camper besonders in Westeuropa geniessen können. Es stehen in vielen Ländern eine Vielzahl von Campingplätzen zur Verfügung, welche sowohl für Campingwagen, Mobilheime und ganz neu auch als „Lodgesuite“ sowie für Freunde des Zeltcampings offen sind, gegen eine kleine Gebühr versteht sich. Aber selbst mit dieser Gebühr kommt der Camper natürlich weitaus günstiger daher, als es je mit einem Hotel möglich wäre. Aber bedeutet dies, dass Camping deswegen qualitativ schlechter ist als ein Hotel? Die meisten Camper werden das wohl aus Erfahrung heraus klar beneinen. Auch wenn ein Hotel an sich auch seine Vorzüge hat, so bietet der Campingwagen doch einige Vorteile. Immerhin bucht man bei einem unbekannten Hotel auch immer die Ungewissheit, ob es auch wirklich das ist, was man sich vom Hotel dann auch wirklich erhofft. Und wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, muss dennoch bezahlt werden. Auch muss ein Campingwagen ja auch nicht qualitativ schlechter sein als ein Hotelzimmer. Schaut man sich einmal die Spitzenmodelle der Caravane an, dann kommen viele aus dem Staunen nicht mehr heraus, wieviel Luxus und Gemütlichkeit in die wenigen Quadratmeter gesteckt werden können.
Von demher kann nicht gesagt werden, Camping wäre der angemessene Urlaub für schlechter Verdienende, das ist völlig falsch. Vielmehr ist Camping für jeden das Richtige, der Camping gerne mag, egal wie groß sein Einkommen ist. Und Luxus sowie Service ist auch beim Camping möglich, denn wer nicht gerne selber kocht, dem steht es ja jederzeit frei, sich in ein nobles Resteraunt zu begeben.
Die meisten erfahrenen Camper fühlen sich aber weitaus wohler, wenn sie in Ruhe in trauter Zweisamkeit mit der Liebsten oder aber auch noch mit den Campingnachbarn speisen und sich unterhalten können. Das alles mit Speisen, die man kennt und liebt. Gerade beim Dauercamping entwickeln sich natürlich Freundschaften und Bekanntschaften über Jahre hinweg, wenn auf demselben Campingplatz eine Art zweite Heimat entsteht.
Mittelmeercamping
Eine etwas andere Richtung des Camping ist natürlich das schon erwähnte wechselnde Camping, wenn der Wohnwagen in jedem Urlaub ein neues Ziel ansteuert, eventuell bis runter an das Mittelmeer.
Oder es geht hoch in die Fjorde in Skandinavien. Für solche Reisen und für solches Camping bedarf es aber auch noch nicht einmal ein Caravan, denn Camping beginnt natürlich auch schon mit einem einfachen Zelt, welches einfach mitten in der Natur aufgeschlagen wird. Freilich die rauheste Art des Campings, aber ebenfalls sehr beliebt bei vielen Menschen, die einmal in näherer Kontakt mit der Natur stehen wollen und kein 08/15 Urlauber an der Mittelmeer-Küste sein wollen. Zumeist eine Erfahrung welche sich lohnt und welche einen Menschen nicht selten verändern kann.
Partycamping
Gerade am Mittelmeer und in den bekannten Partyhochburgen ist natürlich das Partycamping weit verbreitet. Ob mit Rucksack und Zelt oder aber professionell im Caravan beziehungsweise im Wohnwagen, hauptsache eine einfache Unterkunft und genügend Alkohol und gute Partylaune über die gesamte Urlaubszeit hinweg. Für viele Camper zweifelsfrei keine wirkliche Erholung und auch kein Inbegriff von Urlaub, aber für die kleine Gruppe der Partycamper ist es halt das richtige. Diese Freiheit sollte ein jeder Camper haben, dass zu tun, wozu er auch Lust hat. Wichtig ist dabei natürlich nur, dass andere Camper dabei nicht gestört werden, ebenso wie auch im richtigen Leben. Von daher macht es natürlich Sinn vor dem Start einer bestimmten Campingrichtung genau zu schauen, dass man mit seinem Vorhaben auch auf den richtigen Ort stösst. Informationsquellen wie etwa dUnsere Seite www.campingplatz.de gibt es ja zahlreich.
Der wohl angenehmste Zeitvertreib beim Camping fehlt aber natürlich noch und das ist zweifelsfrei das Grillen. Grillen und Camping, das gehört natürlich nicht getrennt und wer in seinem Campingurlaub nicht grillt, der hat irgendetwas grundlegend falsch gemacht oder aber ist direkt in eine Eiszeit geraten. Chef am Herd oder besser gesagt am Grill ist hierbei in der Regel natürlich der Mann, denn keine Art zur Zubereitung von Essen liegt dem Mann in seiner Natur mehr als dem Grillen. Ein Stück rohes Fleisch über der offenen Glut von Kohlen zuzubereiten ist etwas archaisches und hat etwas rauhes, dass beinahe jedem Camper gerne gefällt. Aber nicht nur dies ist ein Grund zum häufigen Grillen beim Camping, auch das traute Zusammensein beim Speisen und beim Verzehr eines schönen, kühlen Bieres am Abend ist ein wichtiger Grund, warum Camping und Grillen zusammengehört. Beides fördert ungemein das Zusammenleben.
